Neue Zusammenarbeit
Das Nächste entsteht im Zwischen.
Erst in der tatsächlich gewollten Zusammenarbeit von politischen Vor-, organisationalen Nachdenkern, unternehmerischen Machern und sozialen Brückenbauern schaffen wir wirklich Neues. Im bewussten Miteinander wird Bürgergesellschaft neu gedacht, gestaltet und lebenswerter gemacht.
→ Beschreibung
Der Anspruch des Bildungsraum für intersektorales Unternehmertum besteht darin, das gegenwärtige gesellschaftliche Konfliktkapital - Arbeit, Soziales, Digitales - kreativ zu nutzen, um konkrete Perspektiven für neue Formen einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren zu entwickeln. Ein intersektorales Unternehmertum überträgt das Prinzip der Coopetition, die Fähigkeit von Kooperation bei gleichzeitigen Wettbewerb, auf das Handlungsfeld des Gesellschaftsgestaltertums und entwickelt dafür intersektorale Handlungsfelder. So können unterschiedliche Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in gemeinsamer Arbeit an zukünftigen Fragestellungen kooperieren und arbeiten dabei im Wettbewerb um die besten Lösungen für das gemeinsame Gesellschaftsprojekt. Dazu werden zunächst lebendige Räume für neue Diskurse geschaffen, aus denen heraus schließlich Ideen und Modelle in konkretes Machertum überführt werden. Durch dieses Verständnis von neuer Zusammenarbeit ergeben sich nachhaltige Projekte auf der Grundlage unseres unternehmerischen Anspruchs, die Gesellschaft von Morgen mit zu gestalten. Der Bildungsraum konzentriert sich in diesem Jahr maßgeblich auf drei konkrete intersektorale Handlungsbereiche, die stilbildend für weitere Projekte sein können: Die Zukunft von Kommunen mit dem Konzept „Landlab“. Die Zukunft der Medien am Beispiel von neuen Formen des Lokaljournalismus. Die Zukunft von Stiftungen, als unternehmerisch wirksame Akteure in und für unsere Zivilgesellschaft.
→ Gestalter
Josef Krieg
Josef Krieg, leidenschaftlicher Wanderer zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft, verkörpert durch den eigenen Werdegang die Vision einer wirksamen intersektoralen Zusammenarbeit wie kaum ein anderer. Nach seinen vielfältigen Erfahrungen in Bundesministerien, großen Stiftungen, dem Zeitungswesen, universitären Lehraufträgen und der eigenen Selbständigkeit im Bereich der strategischen Kommunikation ist er immer wieder erstaunt, was alles möglich ist, wenn einmal Grenzen überwunden sind.
→ Publikationen
→ Formate